Freiheit vs. Büro – So lebst du auch als Angestellter in Freiheit!

Für viele ist ein Bürojob wie ein Gefängnis, der sie bindet und ihnen jegliche Freiheit nimmt. Doch das muss nicht sein. In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du trotz deiner Büroanstellung in Freiheit leben kannst.

Urlaubsregelungen, feste Arbeitszeiten, Vertretung als zwingende Voraussetzung und vorgegebene Handlungsabläufe – auf den ersten Blick erscheint es Vielen so, als wäre im Angestelltenverhältnis alles vorgegeben und die Individualität des Einzelnen würde verloren gehen. Doch ist das wirklich so? Gehen Angestellte einen Tauschhandel ein, bei dem sie für die gewonnene Sicherheit ihre Freiheit abgeben müssen?

Meine Antwort lautet ganz klar: Nein! Denn es gibt unzählige Wege, wie du auch als Angestellte/r glücklich und erfüllt leben kannst. Wie das geht?

Nun, zuallererst musst du für dich selbst definieren, was “Freiheit” bedeutet. Das Wort Freiheit ist nicht messbar. Du kannst nicht in einen Supermarkt gehen und 2 Kilo davon kaufen. Es ist subjektiv und individuell. Während du vielleicht darunter verstehst, dass du reisen kannst soviel du willst, versteht dein Kollege möglicherweise darunter, dass für seine Kinder und seine Zukunft alles geregelt ist und er sich keine Sorgen machen muss. Oder vielleicht ist es auch ein bisschen von beidem.

Was ich damit sagen will ist: Jeder hat seine eigene Definition von Freiheit – und du solltest deine kennen. Denn nur so kannst du sie auch kreieren. Das Stichwort lautet auch hier wieder: Klarheit. Wenn in deinem Kopf Klarheit erlangst, wie du in Freiheit leben kannst, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis du es tatsächlich tust. Deshalb beginne jetzt sofort damit einen Block zur Hand zu nehmen und so viel wie möglich zu dem Wort Freiheit zu schreiben. Mach doch eine Mindmap, bei dem du das Wort in die Mitte schreibst und lass dann einfach deinen Gedanken freien Lauf.

Für mich persönlich bedeutet Freiheit, dass ich von nichts abhängig bin und komplett selbstbestimmt bin. Und das ist ein zentraler Wert in meinem Leben. Ich versuche mich von so wenigen Dingen und Menschen abhängig zu machen, wie nur irgend möglich. Das hat nichts mit Isolation zu tun, sondern mit Freiheit für meinen Körper und meine Seele (Achtung, es wird spirituell).

Ich denke sehr viel nach, meditiere und beschäftige mich mit mir selbst sowie den großen Lehren der Philosophie (vielleicht rede ich deshalb so viel), und daher ist es für mich essentiell, dass ich mich selbst nicht durch äußere Zwänge und Verpflichtungen einschränke.

Das zieht sich durch alle Lebensbereiche und sieht dann wie folgt aus: Ich lebe gesund und treibe Sport, esse auch z.B. wenig Fleisch und Milchprodukte, will aber nicht komplett darauf verzichten, da ich mich sonst belasten würde. Ich schaue auch wenig Fernsehen, wenn ich jedoch eine gute Sendung habe (z.B. Höhle der Löwen oder Kitchen Impossible), dann schau ich sie einfach, ohne wirklich darüber nachzudenken. Genau so ist es mit dem Geld. Ich lebe sehr sparsam, gebe aber auch gerne Geld für Geschenke oder ein gutes Essen aus (diese gewisse finanzielle Freiheit habe ich mir natürlich erarbeitet).

Du siehst also: Ich achte sehr auf das Gleichgewicht. Ich schränke mich nicht ein, sondern höre darauf, was ich persönlich gut für mich finde. Denn so kann ich sagen, dass ich ein erfülltes Leben in Freiheit führe. Obwohl ich längst nicht alle meine beruflichen, privaten und finanziellen Ziele erreicht habe, bin ich absolut glücklich mit dem, was ich bin und habe.

Und genau das solltest du auch sein. Du arbeitest vielleicht im Büro, hast eine Familie zuhause, gönnst dir ab und an eine Auszeit, fühlst dich aber dennoch gestresst und gefangen. Das ist in Ordnung, muss aber nicht sein. Es ist alles gut, so wie es ist! Wenn du das Glück hattest in Deutschland, in einer mittelständischen Familie aufgewachsen zu sein, dann lebst du in Luxus! Dein Lebensstandard ist immens, verglichen zu anderen Ländern. Also herzlichen Glückwunsch!

Das Problem ist, dass wir diese Tatsache oft nicht erkennen, insbesondere wenn etwas “Schlimmes” passiert. Besinne dich auf das, was du schon jetzt hast. Du kannst z.B. eine Liste mit 100 Dingen machen, für die du dankbar bist und diese immer wieder ergänzen. Ich habe eine Notiz auf dem Handy, in der mittlerweile fast 300 Dinge stehen, angefangen von Trinkwasser, bis hin zu meiner wundervollen Familie. 

Was das mit deiner Freiheit zu tun hat? Ganz einfach alles! Du entscheidest, ob du in Freiheit lebst, denn alle Zwänge und Rahmen setzt du dir selbst. Du lebst bereits jetzt in Freiheit, musst es nur erkennen und wertschätzen.

Natürlich hast du als Selbständiger flexiblere Arbeitszeit, allerdings arbeitest du vermutlich auch wesentlich mehr und hast somit weniger Freizeit. Es ist einfach eine andere Lebens- und Arbeitsweise. Gehe in dich und entscheide, was du wirklich brauchst im Leben und welche Arbeitsweise die Richtige für dich ist. Denn das steht in deiner Macht – und nur in deiner!

Wenn du erkannt hast, was Freiheit für dich bedeutet, dir aber nicht sicher bist, wie du das in deinem Büroalltag integrieren sollst, dann bewirb dich für mein Coaching. Du hast dort die Möglichkeit dein Leben und deinen Beruf so zu gestalten, dass du glücklich, erfüllt und in Freiheit leben kannst. Ich würde mich freuen, dich schon bald kennenzulernen.

Bis dahin liebe Grüße

Valentin

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